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In Deutschland sind wir mit überproportionalem Wachstum seit 1997 zur Nr. 1 im Sales-Recruitment geworden, und gehören insgesamt zu den TOP 20 Headhunter -Institute. Mittlerweile gibt es neben hunting heads auch die Geschäftsbereiche Manager-Liga, Manager-Card, Kunststoff-Spezial sowie weltweite Kooperationen in den unterschiedlichsten Bereichen. Unsere Headhunter sind auch innerhalb Deutschland mit einzelnen Niederlassungen vertreten. Unsere Philosophie, kein Massengeschäft zu betreiben und Headhunting auch für Positionen mit einem Jahreseinkommen ab 50.000 EUR anzubieten, ist in dieser Form und Ausprägung in Deutschland einmalig. Dieses Konzept wird vom Markt honoriert, unsere Kunden und Kandidaten schätzen unsere Marktdurchdringung und die ausgezeichneten Fach- und Marktkenntnisse, die sich in hoher Effizienz und Qualität unseres Headhunter Instituts niederschlagen. Presse: BERUF DER WOCHE
Aufschwung Bis in die achtziger Jahre wurden fast ausschließlich Vorstände und Geschäftsführer "gejagt". Da die Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit das uneingeschränkte Monopol für die Vermittlung von Arbeitskräften hatte, durften die Berater nur nach Topmanagern suchen. Die Grenze zwischen Arbeitsvermittlung und Personalberatung verschwimmt immer mehr, seit 1994 das Vermittlungsmonopol der Nürnberger Behörde gelockert wurde und sich zunehmend Zeitarbeitsunternehmen in die Besetzung von Fach- und Führungskräften einschalten. In vielen Bereichen lässt sich seit einigen Jahren mit Stellenanzeigen allein der Bedarf nicht decken. Nun muss der Headhunter ran. Nach dem Crash am Neuen Markt, dem Zusammenbruch der New Economy und den Terroranschlägen vom vergangenen September war 2001 ein katastrophales Jahr für die deutschen Headhunter. Das Geschäft befindet sich aber wieder im Aufschwung.
Bin ich geeignet? Für diesen Job eignen sich · Diplom-Betriebswirtschaftler/innen
Was müssen Headhunter können? Das Unternehmen oder das Metier verstehen lernen kann man, indem man sich lange damit beschäftigt, entweder durch Berufserfahrung im Unternehmen oder in Form eines Studiums, das sich mit dem Fachbereich beschäftigt. Test- und Researchmethoden kann man sich durch wissenschaftliches Studium, beispielsweise durch ein Psychologiestudium, aber auch durch Erfahrung im Umgang mit dem Personal aneignen. "Es gibt erfahrene Berater, die ein Unternehmen schon Jahre kennen, und Beurteilungen von Kandidaten völlig aus dem Bauch heraus fällen", bestätigt Uwe Zirbes. So gibt es zwei Arten von Kopfjägern, die gesucht werden: einerseits Berater auf dem Senior-Level mit vielen Kontakten und Erfahrung, andererseits junge Leute, die ins Beratungsunternehmen wachsen. Für die Vermittlung solcher Headhunter gibt es Unternehmen, die die richtigen Kopfjäger aussuchen, wenn nicht der Aufsichtsrat selber einen Berater anspricht, den er kennt
.Eine "Jagd" auf zwei Ebenen Ist der richtige Berater gefunden, muss ihm das gesuchte Profil beschrieben und der Markt abgeklärt werden, damit er dann einige Kandidaten für das Auftragsunternehmen sucht, die sich vorstellen können. Bei der Kontaktaufnahme mögliche Fragen an den Kandidaten sind: "Wie sieht ihr derzeitiger Tätigkeitsbereich aus? Wie ist das derzeitige Unternehmen strukturiert, welche Hierarchien gibt es? Tragen sie Personalveranwortung? Welche Perspektiven müsste eine neue Tätigkeit bieten? Welche Gehaltsvorstellung haben Sie? Wären Sie zu einem Umzug bereit?... "Die "Jagd" läuft meist auf zwei Ebenen ab: Es müssen Vorarbeiten wie Recherche, Identifizierung und erste Kontakte zu potentiellen Anwärtern getätigt werden. Auf der zweiten Ebene muss der Kontakt zu diesen hergestellt werden. "Da muss man sehr hartnäckig bleiben, vielleicht mal nach USA fliegen oder sich auf den Golfplatz bewegen", bestätigt Uwe Zirbes. "Denn der Markt für die Gesuchten definiert sich ab mindestens 70.000 Euro Jahresgehalt. Die suchen keinen Meister und keine Sekretärin."
"Die Branche verdient gut" Wenn es darum geht, die Kandidaten aufzuspüren, sind die Headhunter erfinderisch. Neben Zeitungen, Jobbörsen und Datenbanken können Internet-Newsgroups und thematische Diskussionsforen Info-Quellen sein. Über die Homepage der Universitäten lassen sich viele E-Mail-Adressen aufspüren. Zudem sind Anrufe bei Dozenten gefragter Fächer üblich. "Einen guten Headhunter zeichnet ein exzellentes Netzwerk aus. Im obersten Segment des Manager-Arbeitsmarktes heißt das, dass der Kopfjäger die Topmanager persönlich kennen muss", beschreibt Dieter Vogel, ehemaliger Thyssen-Chef und Bertelsmann Aufsichtsrat. Wenn dann letztendlich eine Vermittlung stattfindet, ist ein Drittel des Jahresgehaltes als Honorar fällig. "Und die Branche verdient gut", bestätigt Uwe Zirbes.
Typisch... für Headhunter ist, dass sie geeignete Kandidaten in der Regel für Führungspositionen an Unternehmen vermitteln. Sie müssen über ein exzellentes Netzwerk verfügen, geeignete Bewerber für eine bestimmte Position in Unternehmen finden und auswählen und diese dem potentiellen Arbeitgeber präsentieren.
Wo kann ich studieren? Da es für die so genannten Kopfjäger keinen eigenen Studiengang gibt, sind die Zugangsbedingungen zu diesem Beruf sehr unterschiedlich. Meist wird ein abgeschlossenes Studium, ein guter Überblick über wirtschaftliche Zusammenhänge und Gespür und Kenntnis verschiedener Test- und Reserachmethoden gefordert. Als Studiengänge eignen sich Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Sozialwissenschaften, Informations- und Kommunikationswissenschaft, Jura, aber auch die verschiedensten Naturwissenschaften. "Wenn jemand beispielsweise ein gentechnologisches Unternehmen beraten soll, dann ist es erforderlich, dass er sich in diesem Metier auskennt", betont Uwe Zirbes. An welchen Hochschulen die für diesen Beruf möglichen Studiengänge angeboten werden, erfährt man im Internet über die Suchmaschinen des Online-Dienstes Studien- und Berufswahl. Jedoch haben auch Leute mit Berufserfahrung in den Bereichen Personalmarketing, Marktforschung, Vertrieb und Zeitarbeit Chancen sich für den Beruf des Headhunters zu qualifizieren. Grundsätzlich gibt es also zwei Ebenen auf denen man sich qualifizieren kann, genauso wie der Beruf Know-how in zwei Richtungen erfordert: Kenntnis des Unternehmens und Gespür für potentielle Kandidaten.
Wo arbeiten Headhunter? Headhunter arbeiten bei Personal-, Unternehmens- und
Managementberatungen, aber auch in Forschungseinrichtungen und bei allen
Firmen, die eigene Recherche-Abteilungen für Fach- und Führungskräfte
haben.
Wo gibt's Infos?
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Bundesverband deutscher Unternehmensberater (BDU) e.V |